Das Logenhaus Moorweide in Hamburg
Das Logenhaus Moorweide in Hamburg
Das Logenhaus Moorweide
Das Logenhaus an der Moorweide ist seit über hundert Jahren ein zentraler Ort freimaurerischen Lebens in Hamburg.
Erbaut im Jahr 1913, diente es als Heimat zahlreicher Logen und überstand trotz Enteignung und politischer Repression in der NS-Zeit auch die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es den Freimaurern zurückgegeben und entwickelte sich erneut zu einem offenen Ort des Austauschs, der Humanität und der geistigen Auseinandersetzung.
Architektur mit Symbolkraft
Das denkmalgeschützte Gebäude in der Moorweidenstraße 36 vereint klassische Eleganz mit symbolträchtiger Gestaltung.
Der Tempelsaal im Obergeschoss gehört zu den schönsten freimaurerischen Tempeln Deutschlands und beeindruckt mit seiner klaren Formensprache, der lichtvollen Kuppel und der besonderen Atmosphäre.
Auch das äußere Erscheinungsbild – ein repräsentativer Bau aus der Zeit des späten Historismus – macht das Haus zu einem markanten Bestandteil des Grindelviertels.
Lebendiger Begegnungsort
Heute beherbergt das Logenhaus zahlreiche Logen unterschiedlicher Großlogen und bietet Raum für Rituale, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen.
Es ist nicht nur ein Rückzugsort für Brüder und Schwestern, sondern öffnet sich auch regelmäßig der interessierten Öffentlichkeit – etwa beim Tag der offenen Tür, Gastronomie oder bei Gästeabenden. Damit steht das Haus sinnbildlich für eine moderne, offene Freimaurerei im Herzen Hamburgs.